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MELE

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Triefendes Calippo, Jogger auf halb 8, tropfender Schweiß – das ist die erste EP „Tschau Karen!“ von MELE. Darin singt die vierköpfige Band von Typen, die auf nen „Vino vorbei kommen“ wollen, diese beknackte Phase, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, wer man selbst war, ist und sein will, die verzweifelte Suche nach Monogamie – eigentlich auch völlig egal mit wem – und natürlich von Karen. Sie machen ihr Ding, der Synthie motzt, die Gitarre kreischt, die Drums pöbeln und gleichzeitig singt die gleichnamige Sängerin Mele so lässig über ihren Schmerz, dass man ihn fast nicht bemerkt. Zwischen den Zeilen und in jedem Notenkopf steckt das Herz von vier Individualisten, die alle in ihrem eigenen behüteten Ghetto aufwuchsen und so langsam verstehen, dass das Leben gar nicht mal so „easy“ ist, wie Cro und Lionel denken.